Ehrliche Gespräche, offene Worte und ein echter Austausch auf Augenhöhe. So erlebten gut 50 interessierte Bürger*innen die Diskussion an diesem Abend. „Gute Politik beginnt mit Zuhören.“ Unter dieser Devise hatten Karin Detert, Jutta Meinhardt, Dieter Erber, Lars Hartmann, Michael Hafner, Ralf Kleine-Tiemann, Andreas Schröder und Torsten Stank Bürger*innen aus den nördlichen Wahlbezirken in den Wiehenkrug eingeladen. Für Bürgermeisterkandidat Philipp Knappmeyer eine weitere Gelegenheit, sich persönlich vorzustellen und seine Schwerpunktthemen zu erörtern.
Ein besonderes Thema war die Entscheidung des Kreistages, ein neues Krankenhaus in Espelkamp zu bauen und danach das Lübbecker Krankenhaus zu schließen. Ob der Förderbescheid und der dann prognostizierte Eigenanteil 2026 zu einem Baubeschluss des Kreistages führen wird, werden wir sehen. Das müssten ja alle Kommunen durch ihre Kreisumlage tragen.
„Wir sind alle emotional mit unserem Krankenhaus verbunden und möchten es behalten“, so Philipp Knappmeyer. „Dafür setze ich mich ein. Wer aber verspricht, das Krankenhaus hier erhalten zu können, der handelt unredlich. Die Entscheidung wird im Kreistag mit den bekannten Mehrheiten getroffen. Ich verspreche nichts, was ich als Bürgermeister nicht halten kann.“
Der Wirtschaftsstandort Lübbecke hat hervorragende Chancen, sich positiv zu entwickeln. Unterstützende Weichenstellungen werden Verwaltung und Politik vorzunehmen haben. Dazu müssen Gewerbegebiete entwickelt werden. Außerdem stehen die Ertüchtigung des Hallenbades und der Stadthalle und die Belebung der Innenstadt an.
Abschließend Philipp Knappmeyer: „Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren – ihr habt diesen Abend besonders gemacht.“ Am Ende bleibt vor allem eines: ganz viel Rückenwind und neue Motivation.